Careers

As one of Europe's leading facilities for high-performance computing, HLRS is a diverse community of scientists, engineers, and other professionals focused on discovering and developing new applications of powerful digital technologies and computer science methods.

Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wurde als erstes Bundeshöchstleistungsrechenzentrum (engl. high-performance computing, HPC) in Deutschland gegründet. Es betreibt einen der schnellsten Supercomputer der Welt und bietet ein breites Spektrum an HPC-Lösungen und Dienstleistungen für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Partner aus Industrie. Darüber hinaus nimmt das HLRS eine weltweit führende Rolle in den Forschungsbereichen Ingenieurwissenschaften und globale Systemwissenschaften ein. Die Mitarbeiter des HLRS erforschen zudem neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cloud Computing und Quantum Computing. Das HLRS ist aus diesem Grund maßgeblich an internationalen und nationalen Forschungsprojekten in allen oben genannten Forschungsbereichen beteiligt.

Gaia-X: Eine föderierte Dateninfrastruktur für Europa

Die Digitalisierung der industriellen Produktion ist branchenübergreifend ein strategisches Ziel und ein wichtiger Motor für Innovationen. Zwischen Ideen, Konzepten und Visionen und der industriellen Realität klafft jedoch noch eine große Lücke. Im IT-Sektor wurden diese Hürden durch Ansätze wie Edge- und Cloud-Computing sowie durch einheitliche Standards und Datenmodelle überwunden. Leider sind diese Standards nur schwer auf die Produktionstechnik zu übertragen. Die Kompatibilität von Architekturen und Methoden ist begrenzt, die Konnektivität ist komplex, es fehlen einheitliche Datenmodelle, und es gibt weitreichende Probleme hinsichtlich der Kontrolle über Systeme und der Sicherheit von Daten. Die europäische Gaia-X-Initiative geht diese Herausforderungen an, indem sie eine paneuropäische Infrastruktur für Daten und Dienste schafft, die auf einer einheitlichen Architektur basiert, die diese Mängel beheben soll.

Das HLRS baut derzeit seine Kapazitäten aus, um eine Gaia-X konforme Cloud-Infrastruktur aufzubauen, die speziell Fallbeispiele aus der Produktionstechnik verarbeiten soll. Zur Unterstützung bei der Konfiguration und Betrieb dieser Cloud-Infrastruktur suchen wir daher ab sofort eine:n 

Cloud DevOps-Entwickler:in im Kontext von Gaia-X    
(100%, m/w/d, bis zu TV-L 13, wiss. Mitarbeiter:in)
HLRS_04_2023

im Rahmen des nationalen Forschungsprojekts Gaia-X4ICM, um sich diesen Herausforderungen zusammen mit uns zu stellen. 

Ihre Aufgaben:

Das Forschungsprojekt Gaia-X4ICM wird im Rahmen einer Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) durchgeführt. Es ist zudem eines der Projekte des InnovationsCampus Mobilität der Zukunft. Sie werden im Projekt die Installation und Konfiguration übernehmen, als auch den sicheren Betrieb einer Cloud-Infrastruktur am HLRS gewährleisten. Hierbei sind die Anforderungen, die sich sowohl durch Projektpartner:innen als auch durch die europäische Dateninfrastruktur Gaia-X und dessen föderierte Dienste ergeben, zu berücksichtigen. Weiterhin ist zu erforschen, inwiefern sich eine Gaia-X Lösung in ein HPC-Umfeld integrieren lässt. 

Ihre Aufgaben umfassen unter anderem:

  • Administration der im Rahmen des Projekts aufzubauenden Cloud- Infrastruktur.
  • Berücksichtigung und Umsetzung der technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen, die sich durch Gaia-X ergeben 
  • Technischer Support des Systems für Nutzer:innen der Infrastruktur.
  • Unterstützung von Nutzer:innen bei der Portierung von Anwendungsfällen auf die Gaia-X basierte Cloud-Infrastruktur.
  • Enger Austausch mit weiteren Abteilungen des HLRS, die den Betrieb der Produktionssysteme sicherstellen, um auch die Integration mit HPC-Systemen voranzutreiben.
  • Erarbeitung eines tragfähigen Gaia-X Konzepts für das HLRS, insbesondere dem Zusammenspiel von HPC und dem Gaia-X Ökosystem.
  • Dokumentation der Arbeit durch anfertigen von Projektberichten und Präsentationen.

Wir erwarten von Ihnen folgendes Profil:

  • Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit technischem Hintergrund.
  • Sie verfügen über gute Programmierkenntnisse in mindestens einer etablierten Hochsprache wie Python oder C++. 
  • Sie verfügen über grundlegende Linux-Kenntnisse. 
  • Sie sind vertraut im Umgang mit Virtualisierungslösungen und Container- Technologien (u.a. Docker, Apptainer (ehemals Singularity)).
  • Weiterhin haben Sie bereits mit Cloud-Computing-Plattformen wie OpenStack und Orchestratoren wie Kubernetes gearbeitet.
  • Sie erklären gerne komplexe (wissenschaftliche) Sachverhalte auf einfache Weise.
  • Sie haben Interesse an interdisziplinärer Forschung, vor allem im Bereich Cloud Computing und Höchstleistungsrechnen.
  • Sie sind verantwortungsbewusst und arbeiten gerne im Team; dabei arbeiten Sie selbstständig und pragmatisch.

Ihr Profil wird idealerweise ergänzt durch:

  • Sie bringen umfassende Linux-Kenntnisse mit und haben idealerweise bereits Erfahrung mit der Einrichtung und dem Einsatz von Clouds oder HPC- Systemen.
  • Grundlegendes Wissen im Bereich des Höchstleistungsrechnens (Simulationen, Parallelisierung, Job Management).
  • Arbeiten mit agilen Methoden der Softwareentwicklung sind Ihnen nicht unbekannt.
  • Sie besitzen Erfahrung mit Versionskontrollsystemen wie Git oder SVN.
  • Konzeptionelles Denken und eine lösungsorientierte Arbeitsweise.

Wir bieten:

  • Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem motivierten Team.
  • Spannende Einblicke in die neuesten und besten Technologien im Bereich Simulation, Big Data und Künstlicher Intelligenz.
  • Ein sehr gutes Arbeitsklima in einem interdisziplinären Team von Spitzenwissenschaftler:innen und Projektpartner:innen.
  • Flexible Arbeitszeiten, Wahl zwischen Vertrauensarbeitszeit oder Gleitzeitmodell.
  • Vertrag und Vergütung nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L).
  • Attraktive Sozialleistungen des Öffentlichen Dienstes.
  • Zuschuss von 25€ monatlich zum öffentlichen Nahverkehr.
  • Nutzung der vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. Soft Skills, Sprachen, Fachkurse, Führungsseminare) und die Sportangebote der Universität Stuttgart (vor Ort oder virtuell).

Bei dieser Stelle handelt es sich um eine befristete Stelle, die nach dem TzBfG für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen ausgeschrieben ist. Die Beschäftigung auf dieser Stelle ist befristet für die Dauer des Projekts, das voraussichtlich bis zum 31.12.2024 läuft. Die Vergütung der Stelle richtet sich nach Ihrer persönlichen Qualifikation bis zur Stufe TV-L 13.

Das HLRS ist bestrebt, Talente nach Möglichkeit auch nach Projektende zu fördern und zu binden. Das HLRS wird vor Projektende prüfen, welche Möglichkeiten für eine Vertragsverlängerung auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Mittel bestehen.

Sie werden beim HLRS in der Arbeitsgruppe „Service Management and Business Processes“ (SANE) unter der Leitung von Dennis Hoppe arbeiten. Wenn Sie Fragen zu diesem Stellenangebot haben, senden Sie bitte eine E-Mail an contact_sane@hlrs.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung!

Diese senden Sie bitte bis zum 12.02.2023, per E-Mail (als eine PDF-Datei) mit dem Betreff „HLRS_04_2023“ an: bewerbungen(at)hlrs.de.

Die Universität Stuttgart möchte den Anteil von Frauen im wissenschaftlichen Bereich erhöhen und ist deshalb an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.
Die Einstellung der wissenschaftlichen/nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter:innen erfolgt durch die Zentrale Verwaltung (Rektoramt).

Informationen zum Umgang mit Bewerberdaten nach Art. 13 DS-GVO finden Sie unter: www.uni-stuttgart.de/datenschutz/bewerbung/.