Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart

AI4SDV

KI-gestützte Methoden und Werkzeuge zur Automatisierung der Entwicklung softwaregesteuerter Fahrzeuge

AI4SDV nutzt Künstliche Intelligenz, um Ingenieurinnen und Ingenieure von Routineaufgaben zu entlasten und so die Entwicklung software-definierter Fahrzeuge in Europa effizienter zu gestalten.

 

AI4SDV – KI für software-definierte Fahrzeuge
Rund 80 Prozent aller Fahrzeuginnovationen stammen heute aus der Softwareentwicklung. Doch während die Softwarekomplexität in den letzten zehn Jahren um das Vierfache gestiegen ist, stagniert die Produktivität der Branche bei gleichzeitigem Fachkräftemangel. Das EU-Projekt AI4SDV setzt hier an, um die Entwicklung von Software-Defined Vehicles (SDVs) durch den gezielten Einsatz von KI grundlegend zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.

KI-Unterstützung im Engineering
AI4SDV entlastet Ingenieurinnen und Ingenieure von Routineaufgaben, um Freiräume für wertschöpfende Tätigkeiten zu schaffen. Das Projekt kombiniert bewährte Ingenieurmethoden (wie modellbasierte Entwicklung) mit moderner KI (wie generativer KI). Entwickelt werden modulare Werkzeuge für den gesamten Prozess – von der automatisierten Code- und Testgenerierung bis zur Fehlererkennung in der Systemarchitektur.

Konsortium & Infrastruktur
Über 50 Partner aus Industrie und Wissenschaft tragen das Projekt, darunter Mercedes-Benz Tech Innovation, Valeo, Infineon, dSPACE sowie Fraunhofer und die TUM.
Das HLRS bringt seine Expertise im Höchstleistungsrechnen ein und stellt über die eigene KI-Fabrik „HammerHAI“ die enormen Rechenkapazitäten bereit, die für das Training und den Betrieb der großen KI-Modelle notwendig sind. Zudem optimiert das HLRS die Skalierbarkeit, Effizienz und Sicherheit der KI-Workloads.

Zielsetzungen
Am Ende des Projekts steht eine einsatzbereite, offene KI-Plattform, die Entwicklungszeiten verkürzt und die Softwarequalität steigert. Durch einen Open-Source-Ansatz sollen die Ergebnisse der gesamten europäischen Automobilindustrie zugutekommen.

Laufzeit

01. September 2026 -
31. Oktober 2029

Kategorien
Förderung

Chips JU

Projektpartner

  • AVL List GmbH
  • Ampere Software Technology
  • Mercedes-Benz Tech Innovation GmbH
  • Traton AB
  • Infineon Technologies AG
  • AVL Ditest GmbH
  • Qorix GmbH
  • Signify Netherlands BV
  • STMicroelectronics Grenoble 2 SAS
  • STMicroelectronics (Alps) SAS
  • TTTech Auto GmbH
  • TTControl GmbH
  • TTTech Computertechnik AG
  • Valeo Comfort and Driving Assistance
  • Acartec Akıllı Araç Teknolojileri Yazılım Bilişim AR
  • Altair Engineering GmbH
  • AVL Deutschland GmbH
  • AVL Araştırma ve Mühendislik Sanayi ve Ticaret LTD
  • dSPACE Digital Signal Processing and Control Engineering
  • Eclipse Foundation Europe GmbH
  • IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr
  • Mosaic Factor SL
  • NXTech AS
  • QA Systems GmbH
  • Sinetiq AB
  • Thales
  • useblocks GmbH
  • Axini B.V.
  • International Alliance for Mobility Testing and Standardization
  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH
  • Commissariat à l'Énergie Atomique et aux Énergies
  • Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der Angewandten
  • FZI Forschungszentrum Informatik
  • Research Studios Austria Forschungsgesellschaft
  • SINTEF AS
  • Virtual Vehicle Research GmbH
  • Charokopeio Panepistimio
  • Luleå Tekniska Universitet
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Technische Universiteit Eindhoven
  • Technische Universität München
  • University of Stuttgart
  • Danmarks Tekniske Universitet
  • Imperial College of Science, Technology and Medicine
  • Go Eve Ltd
  • Linagora Grand Sud Ouest SA
  • Accenture GmbH
  • Verum Software Tools B.V.
  • Barcelona Supercomputing Center – Centro Nacional
  • Dassault Systèmes
  • Verband der Automobilindustrie e.V.
  • Plateforme de la Filière Automobile
  • Aumovio Germany GmbH
  • Iveco SpA
  • Aumovio France
     

Fördergeber

  • Eu Logo: Funded by the European Union

Kontakt

Dennis Hoppe

Abteilungsleiter, Converged Computing

+49 711 685-60300 dennis.hoppe(at)hlrs.de