Eine Einführung in das HLRS

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Simulation, Visualisierung und künstliche Intelligenz sind zu unverzichtbaren Werkzeugen dafür geworden, viele der komplexesten gesellschaftlichen Probleme zu verstehen und zu bewältigen. Im Zentrum unseres Handelns am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) steht die Bewältigung dieser Herausforderungen mithilfe aller denkbarer Lösungen, die das Supercomputing und andere fortschrittliche digitale Technologien bieten.

Deutschlands erstes Bundeshöchstleistungsrechenzentrum

Das HLRS wurde 1996 als erstes deutsches nationales Zentrum für High-Performance Computing (HPC) gegründet. Als zentrale Einrichtung der Universität Stuttgart und Gründungsmitglied des Gauss Centre for Supercomputing unterstützt das HLRS die Großrechnerforschung nicht nur in der Region Stuttgart, sondern auch für Forscher:innen in ganz Deutschland und Europa.

Führend im europäischen Supercomputing

Durch die Allianz innerhalb des Gauss Centre for Supercomputing beteiligt sich das HLRS an europaweiten Initiativen wie der Partnership for Advanced Supercomputing in Europe (PRACE), dem EuroHPC Joint Undertaking und GAIA-X. Als koordinierendes Zentrum für die Projekte EuroCC, CASTIEL und FF4EuroHPC sind wir auch in den Bestrebungen führend, die HPC-Kompetenz in ganz Europa zu steigern und zu koordinieren.

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Unsere Rechensysteme

Unser Flaggschiff Supercomputer gehört zu den schnellsten HPC-Systemen Europas. Das HLRS betreibt mehrere Rechenplattformen für Simulation, Datenanalyse und Visualisierung, die den wissenschaftlichen Anforderungen von Nutzer:innen gerecht werden.

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Lösungen für Wissenschaft und Technik

Das HLRS beherbergt einen der schnellsten Supercomputer Europas und verfügt über ein großes Team von HPC-Expert:innen. Es bietet essentielle Werkzeuge und Lösungen für die akademische und industrielle Spitzenforschung, insbesondere in den Naturwissenschaften und der Computertechnik. Gleichzeitig arbeiten wir ständig an der Verbesserung des Höchstleistungsrechnens und an der Ermittlung von Möglichkeiten für den Einsatz von HPC, Datenanalyse und verwandten Technologien in anderen Bereichen, in denen sie einen positiven Beitrag leisten können.

Die Forschung von Nutzer:innen

Die bemerkenswerten Rechenressourcen des HLRS ermöglichen es Forscher:innen in den Grundlagen- und angewandten Wissenschaften, äußerst komplexe Probleme zu untersuchen, die andernfalls unmöglich zu erforschen wären. Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen der Nutzer:innen unserer Systeme gehören hochauflösende Klima- und Wettermodellierung, Automobil- und Luftfahrttechnik, Verbrennung, Windenergieerzeugung, Biomedizintechnik, Astrophysik, Molekulardynamik, computergestützte Chemie, Materialwissenschaften, Teilchenphysik und Bioinformatik. Erfahren Sie mehr über die Forschung von Nutzer:innen.

HPC-Forschung zur Bewältigung globaler Herausforderungen

Die Wissenschaftler:innen des HLRS sind an Dutzenden von geförderten Verbundforschungsprojekten beteiligt und arbeiten mit akademischen und industriellen Partnern aus ganz Europa an der Lösung wichtiger Fragestellungen, die die Zukunft des Höchstleistungsrechnens betreffen. Viele dieser Projekte umfassen auch angewandte Forschung zur Bewältigung globaler Herausforderungen, bei denen HPC neuartige, praktische Lösungen bieten kann. Darüber hinaus leitet das HLRS mehrere internationale Projekte, die sich auf die Ausweitung der HPC-Kompetenz in Europa konzentrieren. Erfahren Sie mehr über HLRS-Projekte.

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Unser HPC-Schulungsprogramm

Das Schulungsprogramm des HLRS kann Ihnen helfen, die Fähigkeiten zu entwickeln, die Sie für die Programmierung und den Betrieb großer, paralleler Rechensysteme benötigen.

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Steigerung der HPC-Kompetenz

Das HPC-Schulungsprogramm des HLRS gehört zu den umfangreichsten in Europa und bietet jedes Jahr etwa 1.000 Teilnehmer:innen eine professionelle Weiterbildung. Unser Schulungsprogramm behandelt Themen wie parallele Programmierung, Visualisierung, Clusternutzung und -verwaltung, Leistungsoptimierung und Fehlerbehebung, Datenanalyse sowie Programmiersprachen für das wissenschaftliche Rechnen. Darüber hinaus hat das HLRS die Supercomputing-Akademie mit ins Leben gerufen, um die besonderen Bedürfnisse und Interessen von Wissenschaftler:innen, Ingenieur:innen und IT-Administrator:innen in der Industrie zu berücksichtigen.

HPC für die Industrie

Seit der Gründung unterstützt das HLRS die industrielle Forschung und Entwicklung durch die Bereitstellung von HPC-Fähigkeiten und Fachwissen, die im privaten Sektor oft nicht aufgebaut werden können. Sowohl große als auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nutzen die erstklassigen Rechenressourcen des HLRS für ihre Forschung und Entwicklung. Unsere umfassenden Dienstleistungen aus einer Hand unterstützen insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der florierenden High-Tech-Ingenieurslandschaft in Baden-Württemberg. Darüber hinaus konzentriert sich unser Solution-Center-Modell auf die Verbesserung des Zugangs zu HPC-Rechenressourcen in Branchen, in denen diese ein großes Innovationspotenzial haben. Erfahren Sie mehr darüber, wie das HLRS die Industrie unterstützt.

Zertifiziert für Umwelt- und Energiemanagement

Da für das High-Performance Computing zwangsläufig große Mengen an Energie und anderen Ressourcen benötigt werden, nimmt HLRS das Thema Nachhaltigkeit ernst. Wir haben umfassende Umwelt- und Energiemanagementsysteme implementiert, die mit dem Blauen Engel für effizientes Rechenzentrumsmanagement und dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), dem weltweit anspruchsvollsten Umweltmanagementsystem, zertifiziert sind. Viele der wissenschaftlichen Arbeiten, die das HLRS ermöglicht, zielen auch auf die Verbesserung der Nachhaltigkeit ab und befassen sich mit Themen rund um den Klimawandel, grüne Energie und nachhaltigeren Mobilitätskonzepten. Erfahren Sie mehr über Nachhaltigkeit am HLRS.

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Green IT

Das HLRS arbeitet nicht nur kontinuierlich an der Verbesserung seiner Umweltleistung, sondern teilt seine Erfahrungen mit anderen Rechenzentren, um die Nachhaltigkeit im Supercomputing zu fördern.

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Soziale und ethische Dimensionen der Simulation

Computersimulation und künstliche Intelligenz verändern Wissenschaft, Technik, Politik und Gesellschaft in einer Weise, die bisher nur vage verstanden wird. Die Abteilung Philosophy of Computational Sciences untersucht diesen Wandel und fördert das öffentliche Verständnis von Simulationsmethoden und der Bewertung ihrer Ergebnisse. Da am HLRS Philosoph:innen, Sozialwissenschaftler:innen und Wissenschaftshistoriker:innen Seite an Seite mit Simulationswissenschaftler:innen arbeiten, ist die Abteilung in der einzigartigen Lage, methodische Forschung zu betreiben, die die Praxis der Simulation und ihre Auswirkungen im Detail betrachtet.

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Als Forschungszentrum der Universität Stuttgart ist die Förderung des öffentlichen Verständnisses von Simulation eine wichtige Aufgabe des HLRS. Jedes Jahr laden wir Schüler:innen zu dem "Simulierte Welten"- Programm ein, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, gemeinsam mit HLRS-Mitarbeiter:innen Informatikprojekte durchzuführen. Anlässlich des Girls' Day und "Tag der Wissenschaft" der Universität Stuttgart öffnet das HLRS zudem seine Türen und bietet Führungen durch den Computerraum und die Visualisierungseinrichtungen an. Darüber hinaus nehmen HLRS-Mitarbeiter:innen regelmäßig an öffentlichen Wissenschafts- und Technologieveranstaltungen teil, halten Vorträge oder zeigen die neuesten Aktivitäten des Zentrums. Erfahren Sie mehr über öffentliche Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

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Organisation

Erfahren Sie mehr über unser Management Team und die Tätigkeiten unserer einzelnen Abteilungen.

Geschichte

Entdecken Sie Meilensteine in der Geschichte des HLRS seit seiner Gründung als erstes Bundeshöchstleistungrechenzentrum Deutschlands.

Jahresbericht

Unser Bericht, der jedes Frühjahr veröffentlicht wird, hebt unsere wichtigsten Entwicklungen und Erfolge hervor.

Soziale Verantwortung

Das HLRS fördert die Debatte und das Verständnis über die Chancen und Herausforderungen von HPC und KI.